Systematische GdB-Manipulation (1983–2024)
(Auditbericht, Kurzfassung)
Kernaussagen
- 13 GdB-Bescheide des ZBFS/Versorgungsamts im Leistungsfall Franz Aigner – keiner entsprach den Vorgaben der VersMedV.
- Systematische Unterbewertung um 20 bis 50 GdB-Punkte – Nachteilsausgleich nur zur Hälfte gewährt.
- Salami-Taktik: Korrekturen nur auf dem Rechtsweg, nie vollständig.
- Rechtswidrige Praxis: Wie eine Kindergeldstelle, die nur 100–150 € statt 300 € ausbezahlt – undenkbar bei Kindergeld, aber seit Jahrzehnten Praxis bei Schwerbehinderung.
Systematische Verstöße
- Fingerverlust (Kapitel 18.3 VersMedV):
- Soll: GdB 40 (fix) | Ist: GdB 30 → NIO
- Wirbelsäulenschaden (Kapitel 17.5 VersMedV):
- Soll: GdB 50–60 | Ist: GdB 20–40 → NIO
- Psychische Störungen (Kapitel 19.2/19.6 VersMedV):
- Soll: GdB 30–70 | Ist: GdB 0–30 → NIO (Befunde ignoriert)
- Gesamt-GdB-Berechnung:
- Soll: GdB 80–90 (z. B. 2007) | Ist: GdB 40 → NIO
Folgen
- Finanziell: 12.000–15.000 € verlorene Steuerfreibeträge.
- Systemisch: Verstoß gegen Sinn und Zweck des SGB – Sozialstaatsprinzip (Art. 20a GG) ausgehebelt.
Audit-Ergebnis
- NIO – Verstoß gegen § 69 SGB IX (GdB-Feststellung nicht nach VersMedV).
- NIO – Verstoß gegen VersMedV (willkürliche GdB-Reduzierung).
- NIO – Verstoß gegen Art. 3 GG (Ungleichbehandlung).
- NIO – Verstoß gegen Art. 20a GG (Sozialstaatsprinzip).
- NIO – Verdacht auf Amtsmissbrauch (§ 339 StGB).
Fazit: Das ZBFS konterkariert den gesetzlichen Auftrag – mehr Schaden als Hilfe für Schwerbehinderte.