S64 · Letzte Seite – Es ist zum Davonlaufen!

Ein radikaler Epilog in Klartext: Was bleibt, was zählt – und was wir ab jetzt anders machen.

Prolog

„Gute Politik beginnt mit Wahrheit.“

Diese Website dokumentiert vier Jahrzehnte systemischer Fehlentscheidungen. Nicht als Selbstzweck, sondern als Vermächtnis: Nie wieder im Stillen. Wer hinschaut, sieht ein Muster – und wer es sieht, trägt Verantwortung.

Kernaussage: Es geht nicht um Vergeltung. Es geht um Würde, Wahrheit und die Reparatur eines Systems, das bürgerlichen Existenz ruiniert statt schützt.

Die Bilanz in drei Sätzen

  • Sozialrecht: AOK, DRV, ZBFS – überall dieselbe Mechanik: erst ablehnen, dann zermürben, am Ende ein Vergleich ohne Präzedenz.
  • Justiz: Verfahrensökonomie schlägt Wahrheitsfindung; Leitentscheidungen bleiben aus.
  • Gesellschaft: PTED, Depression, Fachkräfteschwund – ein hoher Preis für ein System, das falsche Anreize setzt.

13 ZBFS-Bescheide17 Gutachten in 7 Jahren22 Jahre verspäteter GdB ≥50verweigerte Teilrente

Warum „zum Davonlaufen“?

1) Lüge der Zuständigkeit

MDK „entscheidet“ statt berät, DRV „verweist“ auf Phantomjobs, Justiz „befriedet“ per Vergleich. Verantwortung verschwindet im Nebel.

2) Fehlanreize

Ablehnen lohnt, Korrigieren kostet. Wer Fehler macht, riskiert selten Konsequenzen – also werden Fehler zur Routine.

3) Menschenbild

Betroffene gelten als Kostenstelle, nicht als Bürger mit Rechten, Biografie und Würde. Das ist der eigentliche Skandal.

Ab hier: andere Regeln

  1. Transparenz statt Taktik: Konkrete Verweisungstätigkeiten benennen (DRV), Beratung klar von Entscheidung trennen (AOK/MDK), Korrekturen mit Rückwirkung (ZBFS).
  2. Leitentscheidungen statt Statistricks: Musterfragen urteilen, Vergleichsquoten veröffentlichen.
  3. Gutachterqualität: Rotation, Peer-Review, Ausschluss bei Befangenheit, Open-Data zu Auftragsvolumina.
  4. Menschenbild checken: Bürger zuerst – besonders bei psychischer Belastung (PTED/Depression).

Prinzip: Integrität ist ein Designproblem. Drehen wir die Anreize, dreht sich das Ergebnis.

Für Betroffene – was heute schon geht

  • Schriftlich arbeiten: Akteneinsicht, Checklisten, Fristen – alles dokumentieren.
  • Konkretion einfordern: Bei DRV immer eine konkrete Verweisungstätigkeit verlangen (mit realen Arbeitsmarktdaten).
  • Vergleiche nur fair: Schriftliche Anerkenntnisse, Rückwirkung, klare Folgen für künftige Bescheide.
  • Selbstschutz: Pausen, Delegation, medizinische Begleitung – Gesundheit zuerst.

Wenn es psychisch eng wird

Soforthilfe in Krisen: Notruf 112 · Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117 · TelefonSeelsorge 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222 (rund um die Uhr, kostenfrei). In vielen Regionen gibt es psychiatrische Krisendienste und Akutambulanzen.

PTED & Depression sind behandelbar. Hilfe zu suchen ist Stärke.

Was bleibt – und was losgelassen wird

Diese Seite ist der Punkt am Ende des Satzes. Die Dokumentation bleibt online, öffentlich, belastbar. Und doch gilt: Das eigene Leben ist wichtiger als dieses Dossier. Danach kommt Luft, Licht, Alltag. Und vielleicht – wieder Freude.

„Herr Doktor, ich möchte leben oder sterben; aber nicht irgendwas dazwischen.“ – Die Antwort der Zivilisation muss lauten: Leben – würdig.

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Epilog

Wer bis hier liest, hat verstanden: Das Problem ist groß – aber lösbar. Wahrheit zuerst, dann Organisation ändern, dann heilen. Für die Betroffenen. Für die Demokratie. Für uns alle.